,
das Zusammenspiel von Klima- und Umweltschutz ist mitunter komplex. Maßnahmen, die auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen abzielen – etwa der Bau neuer Photovoltaik- und Windenergieanlagen, das Verlegen von Stromleitungen oder der Ausbau von Schienenwegen – können gleichzeitig Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebensräume von Tieren haben.
Wie Klima- und Umweltschutz gewichtet werden, ist daher stets eine Frage der Abwägung. So hat sich die Bundesregierung erst in dieser Woche auf ein Gesetz zur Beschleunigung von Verkehrsprojekten geeinigt. Dafür sollen unter anderem Umweltauflagen sowie Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Ein vergleichbares Beschleunigungs- und Entbürokratisierungsgesetz wurde bereits im Jahr 2024 für Energieprojekte verabschiedet. Gleichzeitig gibt es jedoch auch kritische Stimmen: Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat Mitte Juni in einem Gutachten ein Vollzugsdefizit im Umweltschutz festgestellt und vor einer Schwächung des Umweltrechts zugunsten schnellerer Planungsverfahren gewarnt.
Auch am IKEM befassen wir uns in unseren Projekten eingehend mit diesem Zielkonflikt und suchen nach Wegen, damit Klima- und Umweltschutz Hand in Hand wirken können. So haben wir beispielsweise untersucht, wie Anforderungen des Umweltrechts bei der Planung neuer Technologien wie Flugwindenergieanlagen berücksichtigt werden können. Die Analyse und unsere Vorschläge für rechtliche Anpassungen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Klima und Recht.
Einen Überblick über unsere anderen neuen Veröffentlichungen, anstehende Veranstaltungen sowie unsere sonstigen Aktivitäten im Juni finden Sie in diesem Newsletter. Aktuelle Einblicke in unsere Arbeit finden Sie außerdem jederzeit auf unserer Website und auf unserem LinkedIn-Kanal.
Bis zum nächsten Mal
Das IKEM-Kommunikationsteam |